Mittwoch, 30. Juni 2021

Infinity and Beyond #14: Admina an Deck! Antje Simon und die 'Star Trek Fans Deutschland'

 

 

Antje Simon ist bereits seit vielen Jahren Star Trek Fan. Doch erst seit sie bei Facebook die Gruppe 'Star Trek Fans Deutschland' kennen lernt schaltet ihr Fansein auf maximum Warp. Schnell lernt sie viele Gleichgesinnte kennen, beteiligt sich regelmäßig an Diskussionen und wird schließlich zu einer der sechs Admins dieser größten deutschsprachigen Star Trek Fangruppe auf Facebook.


Antje Simon - Admina der 'Star Trek Fans Deutschland'

Das es in einer Gruppe mit über 8500 Mitgliedern nicht immer friedlich zugeht und man als Admin sehr viel Fingerspitzengefühl und mindestens soviel diplomatisches Geschick wie Spock oder Picard benötigt sollte wohl auf der Hand liegen.

Gemeinsam mit Antje tauchen wir deshalb in die Tiefen des deutschen Star Trek Fandoms ein und sprechen über Trolle, Kommunikationskultur und besonders heiße (Online-)Eisen.
Antje berichtet uns ausführlich welches Zeug man zum Admin braucht und zu welcher Zeit man am besten Urlaub nehmen sollte.


Titelbild der 'Star Trek Fans Deutschland' auf Facebook

Darüber hinaus nimmt uns Antje mit auf Ihre ganz persönliche Star Trek Reise und wie sie, auch über die 'Star Trek fans Deutschland', das Hobby Cosplay für sich entdeckt hat.

Neben diesen spannenden Themen gibt es natürlich auch bei unserer Euderion -Infinity- wieder so einige Neuigkeiten!
Wir stellen Euch ein neues Crewmitglied vor, präsentierne Euch unseren neuesten Blogeintrag zum zweiten Sternenflottenschiff mit dem Namen Euderion und berichten von den Fortschritten an unserem neuen Fanfilm.

Darüber hinaus gibt es auch wieder Neuigkeiten zu Picard, Star Trek Prodigy, der FedCon und vielem weiteren mehr!

Verliert also keine Zeit und aktiviert eure Subraumtransmitter!
Hier kommt Folge #14 von Infinity and Beyond!!!

 

PS:
Wir bitten die teilweise etwas schlechtereTonqualität zu entschuldigen. Leider mussten wir an einigen Stellen auf unsere Backup Tonspur ausweichen.

Cardassianische Wühlmäuse vertragen sich einfach nicht mit Quantensubraumtechnik.

Kontakt zu uns:
podcast@euderion.berlin

00:00:00 Intro,Begrüßung und Vorgeplänkel

00:04:18 Themenüberblick dieser Episode

00:05:38 Euderion News

00:13:24 Star Trek-, Fan- und Sci Fi News

00:47:29 Antjes Star Trek Geschichte

01:04:58 Die Gruppe 'Star Trek Fans Deutschland' vorgestellt

01:37:34 Exkurs zum Thema Cosplay

01:48:03 Die Zukunft der 'Star Trek Fans Deutschland' und die Wünsche von Admin Antje

Shownotes und Linksammlung 

 
HAUPTTHEMA: STAR TREK FANS DEUTSCHLAND

Link zur Gruppe: STAR TREK FANS DEUTSCHLAND 

Gruppen-Beitrag zur Cosplayaktion in Speyer 


EUDERION

Unser neues Crewmitglied: C.A.R.L:

Euderion-Blogeintrag: USS Euderion - NCC 1951

 

STAR TREK UND SONSTIGE NEWS


TEASER ZU PICARD SEASON 2


Star Trek Prodigy: Figurenhintergründe

Artikel: Voyager Dokumentation startet Produktion 


BENJAMIN STÖWE ZUR FEDCON 

  TEASER ZUR SERIE 'FOUNDATION'

 

Euderion Infinity Online:

Euderion Infinity Blog

Euderion auf Facebook

Euderion Infinity auf Youtube


Euderion Infinity bei Twitter



Samstag, 12. Juni 2021

USS Euderion NCC-1951 (2259-2272)

Constellation Klasse Prototyp 

U.S.S. Euderion NCC-1951 (2259-2272)

Der zweite Vertreter mit dem Namen USS Euderion war ein einzigartiges Schiff das nie wirklich Serienmäßig produziert wurde. Jedenfalls nicht in ihrer Konfiguration wie sie gebaut wurde und ihre Dienstjahre absolviert hat. Diese Euderion NCC-1951 war ein Testschiff für die spätere Constellation Klasse einem Arbeitstier der Sternenflotte.

 
 Die Euderion im Jahr 2259 im Orbit des Mars wo sie sich mit ihren beiden Schwesterschiffen traf


Vertreter dieser Klasse:

- USS Nelson NX-1902
- USS Euderion NCC-1951
- USS Darnell NCC-2009

Spezifikationen (speziell der USS Euderion):

Name: U.S.S. Euderion
Registriernnummer: NCC-1951
Bauzeit: 3 Jahre (2256-2259)
Klasse: Constellation (Prototyp/Testschiff)
Typ: Star Cruiser
Länge: 321 Meter
Breite: 147 Meter
Höhe: 83 Meter
Decks: 15
Masse: 326,000 mt
Crew: 350-550 je nach Missionsprofil
Maximales Evakuierungslimit: 3500
Reisegeschwindigkeit: Warp 6
Maximale Geschwindigkeit: Warp 9,2 für 3 Stunden
Begleitfahrzeuge: 4 Typ F Shuttles, 2 Work Bees (später ein Typ H Shuttle)

Bewaffnung:
- 6 Typ 15-A Single Puls Kanonen
- 6 Typ 20-B Twin Phaser Emitter
- 5 Torpedoröhren (vier vorwärts, eine hinten)
- 160 Photonen Torpedos

 



Allgemeine Geschichte der Prototyp Constellation Klasse

Im Jahr 2255 wollte man die inzwischen rund 15 Jahre alten Constitution Klasse Schiffe entlasten, indem man ein neues Arbeitspferd konzipierte. Das neue Projekt sollte über einen leistungsfähigeren Warpantrieb verfügen damit das Schiff längere Strecken absolvieren kann sowie mehr Energie für Systeme wie Schilde oder Traktorstrahl zur Verfügung hat. Es sollte fähig sein havarierte Schiffe mittels Warpgeschwindigkeit abzuschleppen, technische und medizinische Ersthilfe für Kolonien und Außenposten zu leisten sowie als Kurier für sensible Nachrichten oder Vermittler zu dienen. Trotz alledem sollte es sich aufgrund der ständigen Expansionspolitik der Klingonen außerdem gegen mögliche Agressoren wehren können und Langstreckensensoren besitzen um weite Raumgebiete zu überwachen.

Es war ein ehrgeiziges Projekt, das nicht unumstritten war. Viele prominente Hardliner in der Sternenflotte sahen keinen Sinn darin ein neues Schiffsdesign zu konzipieren das genausoviele Ressourcen zum Bau benötigt wie ein neues Schiff der Constitution Klasse, was aber effektiv über weniger taktische Fähigkeiten verfügen sollte. Gerade im Hinblick darauf das die Klingonen gerade ihren D7-C Schlachkreuzer (K't'kara Klasse) in der frühen Produktionsphase hatten, sollte man verfügbare Ressourcen lieber in weitere Schiffe der Federation Klasse oder dem Phase 2 Umbau der Constitution Klasse stecken.

Es verging ein ganzes Jahr in dem der Ausschuss darüber debatierte. Man entschied sich letztendlich für einen Kompromiss.
Von den eigentlichen geplanten 26 Einheiten sollten nur noch drei Prototypen gebaut werden. Jedes dieser Schiffe sollte unterschiedliche Spezifikationen bekommen um sie unabhängig voneinander auf ihre Funktion zu testen. Danach sollte entschieden werden, welche Version zur Serienproduktion geeignet ist.

- Der erste Prototyp wurde auf der Luna Copernicus Werft gebaut. Er sollte militärischen Anforderungen dienen und verstärkte Schutzschilde gepaart mit einer größeren Anzahl Phasergeschütze bieten. Außerdem erhielt es einen Torpedoturm der jeweils zwei vordere und zwei hintere Photonentorpedoröhren ergänzte. Das Schiff erhielt während der Konstruktion den Namen USS Nelson.

- Der zweite Prototyp wurde USS Euderion benannt, nach den Gründungsvätern der Alpha Centauri Kolonien, wo das Schiff auch gebaut wurde. In den Proxima Schiffswerften. Diese Variante sollte ausgewogener sein. Es erhielt zwar wie die Nelson einen zusäzlichen Waffenturm ohne aber die sonstigen Offensivsysteme durch zu vielen Anforderungen zu belasten.

- Das dritte Schiff, die USS Darnell sollte in den San Francisco Werften gebaut werden. Sie sollte auf Geschwindigkeit und Ausdauer ausgelegt werden. Der Inbegriff eines "Fast-Cruisers". Dies ging natürlich nur auf Kosten einiger taktischen Systeme.

Die erste Konzeptuierung aller drei Schiffe erfolgte im Jahr 2256 und in den folgenden drei Jahren ging es an die eigentliche Konstruktion. 2259 liefen alle drei Schiffe planmäßig vom Stapel und wurden inzwischen als experimentelle Constellation Klasse klassifiziert.

Während die Euderion und die Darnell ihren Dienst aufnehmen konnten musste die Nelson in den Monaten danach mehrmals zurück in die Werft. Wollte man das volle Potential des Schiffes ausnutzen befand sie sich oft kurz vor der Selbstzerstörung. Es stellte sich heraus, das man hier zu viel auf einmal wollte. Unter voller Belastung aller Systeme kam es wiederholt zu Überlastungen weswegen das Schiff fast ein halbes Jahr mit der Feinkalibrierung und Abstimmung verbrachte. Etwas was die Kosten erhöhte und dem Typ eine schlechte Reputation einbrachte. Ende des Jahres beschloß die Sternenflotte sich dazu keine weiteren Einheiten mit diesen besonderen Spezifikationen zu produzieren. Es lag nun an der Euderion und der Darnell über die Zukunft der Constellation Klasse zu entscheiden.

Die beiden Testbeds USS Euderion & USS Darnell

Beide Schiffe sollten auf über zehn Dienstjahre zurückschauen. Durch das flottenweite Upgrade der Constitution Klasse und den daraus erfolgenden technischen Fortschritten wurde eine Serienproduktion der Prototyp Constellation Klasse bis auf weiteres ausgesetzt. Man wollte nicht riskieren fabrikneue Schiffe zu konstruieren, die bereits nach wenigen Jahren überholt wären.
Als 2273 das Constitution Refit abgeschlossen war, entschied man sich schließlich doch, dem Constellation Projekt neues Leben einzuhauchen, verbunden mit dem Wissen, das man während des Refit Programms erworben hat. Das neue Projekt stand unter dem Kommando von Admiral Gihlan't'aehn von Taulihna IV der seinerzeits die USS Euderion kommandierte. 14 Jahre nach dem Stapellauf der ersten Prototypen wurden zwei neue Serienproduktionen in Auftrag gegeben.
Im Jahr 2273 startete die Cheetah Klasse, welche als leichter, schneller Kreuzer konzipiert wurde. Sie wurde nach dem Vorbild des Prototyp Schiffes USS Darnell entwickelt.
2275 folgte der offizielle Launch der Constellation Klasse. Man entfernte für die Serienproduktion zwar den Waffenturm und vergrößerte das Volumen der Untertassensektion, aber ansonsten war sie den Spezifikationen des USS Euderion Prototyps nachempfunden.

Die Konstruktion der USS Euderion NCC-1951

2256 erfolgte der Startschuss für den Bau der Constellation Klasse, oder zumindest das was später die Constellation Klasse werden sollte. In den Proxima Werften sollte der zweite Prototyp gebaut werden, der auf ausgeglichene Systeme ausgelegt werden sollte, ein "Jack of all Trades". Die Proxima Werft hatte relativ freie Namenswahl für "ihr" Schiff und es ging auf dem gerade zum Captain beförderten Gihlan't'aehn dem stellvertretenen Leiter der Proxima Werft und großen Verfechter der Kolonialpolitik zurück, das Schiff Euderion zu nennen, nach den Gründern der ersten Föderationskolonien in Alpha Centauri.

 Captain Gihlan't'aehn von Taulihna IV 

 


Die Werft begann mitte 2256 mit den ersten Konstruktionsarbeiten. Obwohl bekannt war, dass Kombinationen von mehr als zwei Warp-Gondeln oft zu unerwarteten Schwierigkeiten führten waren mehr als zwei Gondeln für diese Konstruktion von entscheidender Bedeutung, um sowohl die Belastung des gesamten Warpsystems zu verringern als auch redundante Notfallsysteme bereitzustellen für den Fall eines nicht reparierbaren Systemausfalls. Aus den genannten Gründen wurde entschieden, dass vier Gondeln in einer Doppel-Tandem-Konfiguration am sinnvollsten sind. Die Missionsanforderungen wurden weiterentwickelt, um Sensoranalysen und das Sammeln von Informationen über große Entfernungen in Bedrohungsgebieten, Kommunikation sowie Einsatz und Abruf von Stealth-Shuttles hinzuzufügen.

Der ursprüngliche Plan sah vor, zwei unabhängige Warpkerne zu montieren, was sich jedoch als unvorteilhaft für Kosten und Platz erwies. Daher wurde eine 18% größere Intermixkammer entwickelt, um die zusätzliche Leistung zu bewältigen.

Die Ingenieure hatten bei der Konzeptuierung der taktischen Systeme die meisten Schwierigkeiten. Auf der einen Seite sollten sie die Anforderungen der Sternenflotte erfüllen ein wehrhaftes Schiff zu entwickeln das der Constitution Klasse zumindest ebenbürtig sein sollte, auf der anderen Seite sollte es weiterhin ein "Explorer" bleiben.
Man entschied sich dafür die derzeit leistungsstärksten Phasersysteme in Kombination mit gängigen Standardwaffen zu kombinieren. Sechs Typ 20-B Phaserdualkanonen und sechs Typ 15-A Phaser-Emitter. Je nach Bewährung oder Missionsanforderung konnte somit später auf oder abgerüstet werden.

2259 lief die USS Euderion unter dem Kommando von Captain Gihlan't'aehn vom Stapel und setzte Kurs auf das Sol-System wo sie sich zur feierlichen Jungfernfahrt mit ihren beiden Schwesterschiffen USS Nelson und USS Darnell traf.



Die Euderion im Trockendock der Proxima Schiffswerft kurz vor dem Stapellauf.



2259 - Das erste Jahr

Obwohl sich Captain und Crew darauf freuten zu Forschungsmissionen aufzubrechen, wussten sie natürlich, das die Euderion ein Testschiff war, dessen Zweck es war die Zukunft einer gesamten Schiffs-Klasse zu bestimmen. Das komplette erste Jahr sollten sie mit Testflügen und der Ausreizung aller Systeme verbringen.
Zu aller Enttäuschung erwies sich die Kombination aus zwei Gondelpaaren weitestgehend als Fehlschlag. Zwar sorgte die zusätzliche Energie für stärkere Schildsysteme und ein stabileres Warpfeld, was sie weniger Anfällig für äußere Störfälle machte, jedoch war die erwartete Geschwindigkeitsteigerung nur marginal. Das Schiff erreichte bei maximaler Auslastung für kurze Zeit Warp 9,2 konnte diese aber nicht lange halten. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit pegelte sich bei etwa Warp 6 ein.
Jedoch erging es der Euderion dabei deutlich besser als ihrem Schwesterschiff Nelson. Dieses musste sich zu langwierigen Reperaturarbeiten zurück in die Werft schleppen lassen, nachdem die Hälfte ihrer Systeme durchgebrannt waren.
Die finalen Testergebnisse der Euderion wurden als "solide" eingestuft, aber es war nicht zwingend das Ergebniss das man sich erhofft hatte.

2260 kehrten alle drei Prototypen zur Auswertung in ihre Werften zurück. Während der Nelson Prototyp zwar weiterhin in Dienst bleiben durfte (als zweite Welle Verteidigungsschiff), so wurde der Entwurf offiziell abgelehnt. Die Nelson sollte ein Unikat bleiben.

Sowohl die Euderion als auch die Darnell lieferten zwar nur durchschnittliche Testergebnisse, diese aber zufriedenstellend. Sie hatten zwar ihre Schwächen, waren aber in ihren jeweiligem Spezialgebiet durchaus zu gebrauchen. Die Darnell sollte als Fast Cruiser als schnelle Eingreiftruppe oder Feuerwehr agieren. Die Euderion als robustes Schiff mit Langstreckensensoren sollte dem Schutz der Föderationskolonien in den entlegeneren Gebieten dienen und sie gegebenfalls mit Ausrüstung versorgen.
Was ihre Zukunft als eigenständige Raumschiffklasse anging sollte das eine äußerst zeitaufwendige Entscheidungsfindung werden. Die Föderation durchlebte gerade eine Zeit des Umbruchs. Durch den zurückliegenden Krieg mit den Klingonen gab es eine Initialzündung für eine Reihe neuer Entwicklungen die die Technologie voranbrachte. Vorhher für den Krieg aufgewendete Ressourcen konnten wieder in die Erforschung und Entwicklung fließen was zu wahren Quantensprüngen sorgte. Diesem Umstand hatte man auch zu verdanken, das die Flotte zu großen Teilen modernisiert und umgerüstet wurde. Am bekannstesten dürfte hierbei der Phase 2 Umbau der Constitution Klasse sein von dem später auch andere Schiffsklassen wie die Miranda, Loknar oder Akyazi profitierten. Solange also die Entwicklung in einem Tempo voranschreitete das sie drohte selbst neue im Bau befindliche Schiffe zu überholen, wollte man lieber auf die Umrüstung älterer Schiffe setzen, als brandneue zu konstruieren, die nach fünf Jahren schon wieder als veraltet galten.
Das Constellation Projekt wurde also auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die drei Prototypen waren bis auf weiteres Unikate.


Die ersten Abenteuer - 2261

Im April des Jahres 2261 durfte die Euderion erneut vom Stapel laufen. Die Testsysteme wurden ersetzt und sie bekam Tiefenraum-Ausrüstung und wurde an die klingonische Grenze geschickt. Sie sollte ein duales Missionsprofil absolvieren und einerseits die nur spärlich erforschten Gebiete im Alpha und Beta Hromi Sektor genauer untersuchen, als auch den Watchtower Sternenbasen zwischen Barolia und Ramatis zur Verfügung stehen. Die Gebiete waren im Vier-Jahres-Krieg von den Klingonen besetzt, welche die Grenzen immer noch recht frei interpretierten.

Captain Gihlan lieh sich für die Rede über das Schiffsinterkom zum zweiten Stapellauf die berühmten Worte der Proxima Mission aus und lies das Schiff mit den Worten "Lasst uns das wagen vor dem andere zurückweichen." auslaufen.


Im Laufe der Jahre diente das Schiff weitestgehend als Zulieferer für die Grenzstationen der Föderation und hatte insgesamt 19 kleinere Scharmützel mit klingonischen Kreuzern. Mit einem klingonischen Kommandanten, Captain G'runth, hatte Captain Gihlan eine wettbewerbsähnliche Beziehung entwickelt. G'runth kommandierte die I.K.S. K'tarro, einen aufgerüsteten D7-A Kreuzer und ließ keine Gelegenheit aus die Sternenflottencrew zu demütigen wann immer sie versuchte den Azure Nebel zu durchqueren, der eigentlich als neutrales Gebiet in beide Mächte, Föderation und klingonisches Reich, hineinreichte. Die Euderion und Captain G'runth lieferten sich mehr als einmal ein Katz und Maus Spiel das häufig zu Schäden an beiden Schiffen sorgte, aber glücklicherweise nie Todesopfer nach sich zog.


Die Euderion in einem Scharmützel mit der I.K.S. K'tarro.
 


2264

Nach drei Jahren Grenzdienst wollte man das Missionsprofil der Euderion erweitern, und sie bekam das erste Mal eine Tiefenraumforschungsmission aufgetragen. Unterwegs sollte die Euderion einen Zwischenstop auf New Xindus einlegen. Auf dem Planeten hatte der Name Euderion einiges an Gewicht, da das vorherige Schiff mit diesem Namen, die Daedalus Klasse USS Euderion NCC-126, vor einigen Jahrzehnten für einen anhaltenen Frieden unter den Xindi Spezies gesorgt hatte. Daher wurden sie gebeten einen kurzen Publicity-Auftritt zu absolvieren. Die Euderion blieb einige Tage im Orbit von New Xindus und begrüßte die Xindi-Regierung an Bord zu einem Rundgang. Es sollte zwar noch rund 50 Jahre dauern, bis die Xindi der Föderation beitreten sollten, aber diese kleinen Schritte der Annäherung sollten sich schlussendlich bezahlt machen.



Das folgende Jahr verbrachte die Euderion in der sogenannten weiten Leere zwischen den Raumgebieten der Tholianer und der Talarianer. Aufgrund von Feindseeligkeiten zu beiden Spezies hatte die Sternenflotte bisher vermieden weiter in diese Gebiete vorzudringen, aber Captain Gihlan hatte den Auftrag herauszufinden, wie weit sich die Grenzen der Tholianer ausstreckten.
Die Euderion stellte hierbei den ersten Kontakt zu den Pelleanern her. Die eher auf ihre Grenzen bedachten Bewohner von Pelleus V waren nicht sehr erfreut und Captain Gihlan musste einen Vertrag unterzeichnen, dass Föderationsschiffe ihren Raum fortan nur mit Vorwarnung und mit einer Eskorte durchqueren dürfen. Im Gegenzug bekam er aber detailierte Sternenkarten der umliegenden Gebiete das der Föderation jahrelange Sondierung der tholianischen und Talarianischen Grenzen ersparte.

Auf dem Rückweg in das Föderationsgebiet im Jahr 2265 wird die Euderion im Kerelos System von einem Geschwader tholianischer Netzwebern aufgestöbert und der Spionage bezichtigt. Verhandlungen mit Tholianern verliefen noch nie erfolgreich und Captain Gihlan musste sich auf ein Gefecht einlassen. Trotzdem die Euderion zwar überlegen war, konnte sie wenig gegen die Schwarmtaktiken des Gegners entgegensetzen. Das Schiff wurde im Verlauf des Kampfes in einem tholianischen Energienetz eingesponnen und erlitt schwere Schäden. Der erste Offizier des Schiffes startete auf eigene Faust ein Shuttle von der Euderion, schlüpfte durch das Netz und konnte mit einer Sprengung seines Warpantriebes das emmitierende Tholianerschiff ausschalten wodurch das Netz zusammenbrach. Die Euderion konnte fliehen und erreichte schwer beschädigt Sternenbasis 67. Der Konflikt sollte zu weiteren Angriffen der Tholianer in der Taurus Region im Shedai Sektor führen was mit der Errichtung der Vanguard Station unterbunden werden sollte.




2266

Das gesamte folgende Jahr verbrachte die Euderion im Trockendock um die umfangreichen Schäden durch den Tholianischen Angriff zu beseitigen. Zwei der Warpgondeln mussten komplett ersetzt werden, und da das Schiff eh zum Teil demontiert werden musste, begann man mit leichten Aufrüstungen wie einen zusätzlichen Navigationsdeflektor und einer kleinen erweiterten Maschienensektion.


2267

Im Jahr 2267 ist die generalüberholte Euderion auf den Weg in das Typhon System, welches im äußersten Randgebiet der Föderation lag. Die Föderation empfing von dort gewaltige fluktuierende Subraum-Strahlungswellen die möglicherweise die umliegenden Systeme beeinflussen könnten. Mann ist zuerst verunsichert, da das Typhon System nahe Cheron und dem romulanischen Gebiets liegt und es möglicherweise eine neue romulanische Invasion bedeuten könnte.
Vor Ort angekommen entdecken die Langstreckensensoren jedoch einen gewaltigen zu einem blauen Riesen herangewachsenen Stern der bereits seine umliegenden Planeten verglüht hat. Die Schiffscomputer konnten kein vergleichbares Objekt finden, das eine dermaßen hohe Kernreaktionsrate besaß. Die Typhon Sonne sollte die bis dato größte jemals entdeckte Sonne sein und umfasste rund 34.300 Sonnenradien (Sol=1). Erste Analysen ließen darauf schließen das wenn der Hyperriese zur Supernova wird er die benachbarten fünf Sternensysteme durch den Strahlungsdruck unbewohnbar macht.
Die Euderion untersuchte den blauen Riesen für einige Tage und der Wissenschaftsoffizier bemerkte, das die Strahlungsabgaben sich maximierten und in gleichen Intervallen abgegeben wurden, beinahe wie ein Herzschlag. Captain Gihlan empfahl der Föderation die benachbarten Planeten zu warnen. Von den fünf Systemen gehörten zwei der Föderation, drei zu unabhängigen Völkern und eines den Romulanern. Die beiden Föderationssysteme konnten relativ schnell evakuiert werden, da es sich nur um entlegene Bergbaueinrichtungen mit wenigen Mitarbeitern handelte. Wie erwartet hatten die Romulaner nicht auf die Warnung reagiert, und die unabhängigen Systeme reagierten teils mit Panik, teils mit Unglaube.
Obwohl sich eine Supernova normalerweise in Millionen von Jahren in einen roten Giganten verwandelte konnte die Crew der Euderion die Verwandlung des blauen Riesen in einen roten Giganten der kurz vor der Nova Phase stand in wenigen Tagen beobachten.
Inzwischen war auch ein romulanisches Schiff eingetroffen, das Captain Gihlans Arbeit nicht leichter machte, da er von den Romulanern beschuldigt wurde den Thyphon Stern durch Experimente zur Nova gebracht zu haben. Die Situation spitzte sich an zwei Fronten zu, als weitere romulanische Schiffe die Euderion einzukreisen drohen, und der Hyperriese unmittelbar davor stand zu explodieren.
Kurz bevor die Romulaner das Feuer eröffneten brach der Stern plötzlich auseinander und eine gewaltige vogelähnliche Kreatur mit vier Flügeln und drei Augen begann aus der Sonne zu schlüpfen. Die daraus resultierende Schockwelle schleuderte sowohl die Euderion als auch die Romulaner aus dem System.
Glücklicherweise für die Bewohner der benachbarten Welten breiteten sich die Subraumschockwellen nur mit geringer Warpgeschwindigkeit aus, so dass die Euderion eine Warnung aussenden konnte, die den Bewohnern 26 Stunden Zeit gab zu reagieren. Spätere Untersuchungen der Systeme ergab, das es zwar Todesopfer zu beklagen galt, aber das der Großteil der spärlich besiedelten Planeten evakuiert werden konnten da es sich fast ausschließlich um kleinere Handelposten oder Kolonien handelte.
Der als "Großer Vogel der Galaxis" benannte Schlüpfling nahm Kurs auf unbekannten Raum und wurde danach nie wieder gesehen. Die Schockwelle und die ausgeströmten Gase haben im Nachhinein die Typhon Ausdehnung erschaffen, eine Region im Weltraum die später bekannt und berüchtigt für ihre umfassenden stellaren und temporalen Phänomene sein wird.(--> siehe geschichtlicher Eintrag USS Bozeman)


Die Euderion beobachtet das schlüpfen eines großen Vogels der Galaxis.

 


2268

Nach dem wackligen Ersten Kontakt mit den Kelvanern durch Captain Kirk und die Enterprise fiel der Euderion der Auftrag zu den zweiten Kontakt herzustellen und den Kelvanern Unterstützung bei dem Aufbau einer Kolonie auf ihrer neuen Wahlheimat Rizduz anzubieten. Wenn auch anfangs skeptisch so war Commander Rojan, der Anführer der Kelvaner, gewillt Handel mit der Föderation zu treiben um an Materialien und Gegenständen zu gelangen, die ihren neuen humanoiden Körpern dienlicher waren.
Captain Gihlan konnte Rojan davon überzeugen eine ständige diplomatische Botschaft auf Rizduz zu etablieren und einen offiziellen Handelspakt einzugehen.
Die Euderion übernahm in den folgenden fünf Monaten die ersten Handelsflüge selbst und konnte sich aus erster Hand davon überzeugen, wie die Kelvaner durch ihre fortschrittliche Technologie nahezu aus dem nichts eine kleine Stadt errichteten die bald erste unabhängige Händler und Besucher anlockten.
Ende 2268 nahm die Euderion bei einem ihrer Versorgungsflüge Commander Rojan und seine schwangere Frau Kelinda mit an Bord und reisten gemeinsam zur Erde, wo Rojan und der Präsident der Vereinigten Föderation einen Friedensvertrag zwischen der Föderation und dem Kelvanischen Imperium unterzeichneten.


2269

Die wichtigste Mission der Euderion im Jahr 2269 war die Zerschlagung einer andorianischen Piratengruppe die die Handelsrouten nahe Risa als Ziel für ihrer Überfälle auserkoren haben. Die Euderion arbeitete zu derzeit mit der USS Asclepius zusammen, einer Miranda Klasse Fregatte. Gemeinsam konnten sie einen Großteil der Piratenflotte durch geschickte Falschinformationen anlocken und in einem Gefecht vernichten. Leider gelang es dem Anführer Sh'alan die Schutzschilde der Asclepios auszuschalten und das Schiff mit einer Salve auf den Warp-Antrieb zu zerstören.
Sicherheitsteams der Euderion mussten ebenfalls einige Verluste hinnehmen, aber letzendlich gelang es ihnen Sh'alan in Gewahrsam zu nehmen und seine Organisation endgültig zu zerschlagen. 

 Die USS Euderion im Kampf gegen Sh'alans Piratenschiffe

2270


2270 wurde Captain Gihlan't'aehn zum Commodore befördert und übernahm die Copernicus Schiffswerft auf Luna. Nun, da das Refit Programm der Constitution Klasse abgeschlossen war, sollte der Rest der Flotte von den Neuerungen profitieren. Damit kam auch erstmal wieder das Constellation Programm ins Spiel. Captain Gihlan wurde zum Commodore befördert und gab das Kommando der Euderion für die letzten beiden Jahre an Captain Maro Huerta ab.
Ghilan sollte die nächsten beiden Jahre damit verbringen die gesammelten Daten der beiden Constellation Prototypen Euderion und Darnell zusammenzutragen, und sie in Serienproduktion zu bringen, was 2273 mit der Cheetah Klasse (nach Vorbild der Darnell) und 2275 mit der Constellation Klasse (nach Vorbild der Euderion) geschah.


Von 2270 bis 2272 übernahm Captain Huerta das Kommando ohne größere Ereignisse. Die Euderion wurde zu dieser Zeit größtenteils als Arbeitstier in den Kern-Gebieten der Föderation eingesetzt und diente in Transportflügen als Kurier oder als Versorger für Außenposten.
Am 6. Januar 2272 übergab Captain Huerta das Schiff dem Jonathan-Archer-Flotten-Museum im Proxima Centauri Sektor als das Schiff offiziell ausgemustert wurde. Aufgrund des Namens war die Alpha Centauri Regierung sehr begierig darauf, das zweite Schiff das nach ihren Gründungsvätern benannt wurde im Flottenmuseum auszustellen.

Beide Schiffe mit dem Namen USS Euderion können jeden Tag von 0800 bis 2000 im Museum besucht werden. Rundflüge mit der Daedalus Klasse USS Euderion finden jeden zweiten Sonntag im Monat statt. Auf Rundflüge mit der Constellation Klasse USS Euderion müssen sie leider verzichten, da ihr Antriebssystem aus Sicherheitsgründen demontiert wurde.




Montag, 17. Mai 2021

Infinity and Beyond #13: Von UMUK Kaffee und der Serie 'For All Mankind'

 

Alles neu macht der Mai und so melden wir uns nach einer kleinen Frühjahrspause mit unserer (etwas verspäteten) Geburtstagsepisode zurück!

Ihr habt richtig gelesen! Unseren bescheidenen Podcast gibt es nun bereits seit einem Jahr! An dieser Stelle geht unser Dank natürlich in erster Linie raus an Euch da draußen an den Empfangsgeräten! Ohne all euch Menschen, die uns jeden Monat zuhören würde all das hier wohl nicht viel Sinn ergeben! Vielen Dank, dass uns so viele von euch hören und uns im vergangenen Jahr in ihr Podcastherz geschlossen haben!

Nun aber zur Folge!

Warum wir solange weg waren fragt ihr euch? Die Antwor(en) darauf erfahrt ihr in diesem Podcast! Soviel sei aber bereits verraten: Hauptgrund war das Projekt eines gewissen Herrn Stöwe aus dem beschaulichen Ort Eberswalde. ;) 


Die 1701 Live Serie des Raumschiffs Eberswalde: Die Euderion war dabei!

Auch in der größeren Star Trek Welt ist in den vergangenen zwei Monaten so einiges passiert was es aufzuarbeiten gilt. So hat uns das große Paramount-Onlinevent zum First Contact Day am 5.April viele neue Trailer und Informationen zu den aktuellen und neueren Star Trek Serien gebracht die wir nun eingehend besprechen müssen! An dieser Stelle sei bereits erwähnt, dass es zu einer der neuen Serien auch einen direkteren Bezug zur Euderion gibt! Es wird spannend!

Darüber hinaus wollen wir euch eine unserer aktuellen Lieblingsserien vorstellen: For all Mankind

Vorgestellt: For all Mankind ( Copyright Apple TV+)

Tom und Basti haben bereits beide aktuellen Staffeln von Ronald D.Moores Sci-Fi Serie gesehen und waren begeistert!
Nun erklären sie Tim (und Euch Zuhörenden da draußen) genau worum es in dieser Serie geht und was den besonderen Reiz an der hier gezeigten Welt ausmacht, in der nicht etwa die USA den Wettlauf zum Mond gewonnen haben sondern die Sowjetunion!

Nun wünschen wir euch ganz viel Spaß mit unserer etwas verspäteten Geburtstagsepisode!!!

Kontakt zu uns:
podcast@euderion.berlin

TIMECODES:

00:00:00 Intro,Begrüßung und Vorgeplänkel

00:05:19 Über 1701-Live und unsere Beteiligung an dem Projekt zum 55. Star Trek Jubiläum

00:23:45 Über die Verschiebung der Destination Star Trek Con

00:28:44 Star Trek News/ Vorschau auf Picard Season 2

00:41:48 Vorschau auf Staffel 2 von Lower Decks

00:49:54 Tims Rant des Monats

00:55:04 Vorschau auf Star Trek Prodigy

01:03:01 Vorschau auf die vierte Staffel von Star Trek Discovery

01:14:00 Mini News und News über die Euderion

01:20:29 Serienvorstellung: FOR ALL MANKIND

Shownotes und Linksammlung 

1701 Live:

UNSER 1701 LIVE BEITRAG ZUM JAHR 1987

Link zum Raumschiff Eberswalde Youtube Kanal
 

Star Trek Trailer

 TRAILER ZUR STAFFEL 2 VON 'PICARD'


TRAILER ZUR STAFFEL 2 VON 'LOWER DECKS'


TRAILER ZUR STAFFEL 4  VON 'DISCOVERY'
(Ab Sekunde 31)


Weitere Links:

BASTI BEI TREY´S 'CORE MATTER'


TRAILER 'FOR ALL MANKIND' SEASON 1


TRAILER 'FOR ALL MANKIND' SEASON 2


 


Donnerstag, 18. März 2021

Infinity and Beyond #12: Musikalische Weiten! Im Gespräch mit Filmkomponist Ronald Kah


Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Star Trek!

Wer erinnert sich nicht an "Row Row Row your Boat aus der berühmten Lagerfeuer Szene aus Star Trek V oder das berührende Theme aus der TNG Folge "Das zweite Leben"?

Diese beiden Musikstücke, sowie all die weiteren Stücke und epochalen Soundtracks haben unsere Lieblingsserie über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg mit Emotionen und Leben gefüllt!  Ohne seine musikalische Seite würden wir Star Trek wohl mit ganz anderen Augen sehen und höchst wahrscheinlich auch nicht sorecht wiedererkennen. Erst seine Musik hat die Seele Star Treks komplettiert.

Diesem Thema wollen wir uns in dieser Folge ganz besonders intensiv widmen. Professionelle Hilfe bekommen Basti und Tim hierbei von Ronald Kah.

Filmkomponist Ronald Kah

Ronald komponiert bereits selbst seit vielen Jahren Musik und ist, wie es der Zufall so will, ebenfalls großer Star Trek Fan. Er ist also der perfekte Mann um uns bei der Analyse der musikalischen Weiten und Welten des Franchises Frage und Antwort zu stehen.

Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen auch einen Blick auf Ronalds eigene Werdegänge zu werfen. Sowohl seine Entwicklung und Erlebnisse als Star Trek Fan als auch seine Entwicklung als Musiker nehmen wir genau unter die Lupe. 

Filmkomponist Ronald Kah

Oh und ihr habt euch immer schon gefragt, wer denn die Titelmusik zu unseren Euderion Filmen komponiert hat? Richtig, natürlich ebenfalls Ronald!

Freundlicherweise hat uns Ronald für diesen Podcast auch einige Beispiele seiner Arbeit mitgebracht. Ihr bekommt dieses Mal also auch Musik auf die Ohren!

Wie immer widmen wir uns in unserem Newsblock auch dieses Mal den aktuellen Nachrichten über die Euderion, der großen weiten Welt des Star Trek Franchises und der Science Fiction.
Von den News zu Star Trek 4, über den Stand beid er Finanzierung der neuen Voyager Dokumentation bis hin zum Remake von Raumpatrouille Orion, wir bringen euch auf den aktuellen Stand!

Jetzt aber genug der Vorrede! Schnallt euch an und begleitet uns auf eine spannende Reise in die Musik von Star Trek und darüber hinaus!



Kontakt zu uns:
podcast@euderion.berlin

Ronald Kah bei Soundcloud:
https://soundcloud.com/ronaldkah

TIMECODES:

00:00:00 Intro,Begrüßung und Vorgeplänkel

00:03:04 Track Horizon und Besprechung

00:06:41 Euderion News

00:11:23 Captain Euderions Logbuch und Besprechung zum Blogartikel über die Euderion NCC-126

00:14:00 Star Trek News/ Tims rant zur News über Star Trek 4

00:27:09 News Voyager Dokumentation

00:32:03 Gespräch über die aktuellen Star Trek Serien

00:43:38 Star Trek: Coda

00:47:19 Axanar

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Montag, 8. März 2021

USS Euderion NCC – 126 (2165 - 2186)

USS Euderion NCC-126 kurz vor ihrem Stapellauf (2165)


Geschichtlicher Überblick

Ein neuer Anfang

Als im August 2161 die Vereinte Föderation aus der Wiege gehoben wird, kann niemand sagen wie die Zukunft dieses neuartigen Bündnis aussehen wird. In der Tat war dieser bemerkenswerte Völkerbund, der in der bekannten Geschichte seines Gleichen sucht, alles andere als stabil und weit entfernt von der großartigen Zivilisation, die unsere Vorfahren in den vergangenen 250 Jahren aufgebaut haben.

Der Irdisch-Romulanische Krieg war erst wenige Monate vorbei und die Wunden dieser Auseinandersetzung lagen noch weit sichtbar offen.

Viele der ersten menschlichen Kolonien im tieferen Raum wurden während des Krieges zerstört oder stark beschädigt, Sternenbasis 1 auf Berengaria wurde dem Erdboden gleich gemacht und mit der Zerstörung der Kolonie auf Galorndon Kern verlor die Menschheit Zugriff auf den Großteil ihrer Dilithiumvorkommen.

Die Handels – und Flüchtlingskonvois zwischen den Kernsystemen waren ohne die Hilfe der stark dezimierten Sternenflotte angreifbar und obwohl der Krieg offiziell zwischen Erde und Romulus stattfand hatten auch die Mitgliedswelten der Koalition der Planeten schwere Verluste an Schiffen und Infrastruktur zu erleiden.

Alle Zeichen standen auf Wideraufbau!

 

Daedalus

Die neugegründete Sternenflotte der Föderation, hervorgegangen aus den Flotten der Mitgliedswelten, sah sich alsbald im Fokus der Wideraufbaubemühungen.

Neben Flüchtlingstransporten, Transporten von Material und Arbeitern, Verteidigung von Mensch und Material gegen feindselige Spezies standen auch wissenschaftliche Analysen und Aufklärungsmissionen auf der Tagesordnung.

Für diese Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben fehlte es jedoch an geeigneten Schiffen. Auch die weitere Erforschung des tiefen Raumes durfte auf lange Sicht nicht leiden.

Bevor sich die junge Föderation also an einen großflächigen Wideraufbau machen konnte benötigte man demnach vor allem eines: Schiffe!

Nach langen Beratungen zwischen Sternenflotte, Föderation und dem Büro für Wideraufbau entschied man sich der in die Jahre gekommenen Daedalus-Klasse erneut neues Leben einzuhauchen. Die Daedalus Klasse war während des romulanischen Krieges in Masse gebaut um schnell eine taktische Flotte zu etablieren.

Die einfache Bauweise der Daedalus-Klasse hatte sich bereits im Romulanischen Krieg bewährt und dazu beigetragen den Gegner in Schach zu halten.

Schiffe dieser Klasse sind effizient und schnell zu bauen und dank einer modularen Bauweise innerhalb weniger Wochen auf alternative Missionskonzepte umzurüsten.

Die perfekten Arbeitspferde für die vorausliegenden Jahre.

 

Daedalus Klasse - Technische Übersicht


Euderion – Ein Name mit Geschichte

Der Name ‚Euderion‘ ist jedem Bewohner der Kolonien des Alpha Centauri Systems bekannt.

Häufig wird er in einem Atemzug mit Amelia Earhart, Neil Armstrong oder Zefram Cochrane genannt.

Victor und Tanja Euderion, ein Geschwisterpaar aus der ehemaligen Europäischen Allianz auf der Erde, waren die Leiter der ersten großen Erkundungs- und Kolonisierungsmission in das Alpha Centauri System im Jahr 2070.

Nach dem Ende des „Großen Experiments“, dem Bau und Start des Kolonieschiffes Conestoga, nutze man die entstandene Infrastruktur, um ein weiteres Kolonieschiff zu bauen, die Proxima.

Das Konzept der Euderion-Mission sollte sich entscheidend von dem des Conestoga-Projekts unterscheiden. Da man seinerzeit erstaunlich wenig vom Alpha Centauri-System wusste, nutze man die Möglichkeit und baute das neue Schiff als Zwitter: Halb Kolonieschiff, halb Forschungsschiff.

Ziel des neuen Schiffes war es, dass Alpha Centauri System ausführlich zu untersuchen und mögliche Planeten für einen Kolonisierungsort zu finden, um dort einen ersten kleinen Außenposten zu errichten.

Die Mission erreichte, wenn auch nicht ohne Verluste, ihre Ziele und führte schließlich zur dauerhaften Besiedlung dieses Systems.

Am 2.Februar 2165, exakt 95 Jahre nachdem die Euderion Kolonisierungs- Mission den Erdorbit verließ und sich auf ihre abenteuerliche Reise machte, war es schließlich für ein weiteres Schiff an der Zeit seine angestammte Heimat zu verlassen.

Die USS Euderion NCC - 126, ein Schiff der dritten Daedalus-Generation, machte sich daran, die Geschichte des Namens Euderion weiterzuschreiben.

 

Captain Natasha Euderion (2165)

Euderion²

Am 2.Februar 2165, um genau 1701 Proxima Standard Zeit, und in Anwesenheit von Admiral Jonathan Archer verlässt das erste Föderationsraumschiff mit dem Namen Euderion das Raumdock über der Proxima Kolonie im Alpha Centauri System.

Das Kommando des Raumschiffs erhält niemand geringeres als Captain Natasha Euderion, Urenkelin von Victor Euderion.

 

Captain Euderion, eine erfahrene Offizierin und Veteranin aus dem zurückliegenden Krieg, wächst auf der Proximakolonie auf. Sie verlässt ihre Heimat jedoch sehr früh um der Prominenz rund um ihren Namen zu entfliehen und schreibt sich mit 16 Jahren an der Sternenflottenakademie ein.

2153, kurz vor ihrem Abschluss an der Akademie, überlebt sie knapp den Angriff der Xindi Sonde als sie sich im Überlebenstraining durch die Sümpfe Floridas kämpft.

Im Anschluss an diese Katastrophe meldet Euderion sich freiwillig und wird umgehend auf die Enterprise NX-01 versetzt welche den Auftrag hatte die Xindi in der Delphischen Ausdehnung aufzuspüren um einen großangelegten Krieg zu verhindern.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Xindi-Mission verbleibt Euderion für einige Jahre auf der Enterprise und steigt schnell durch die Ränge auf.

Im Jahr 2156, dem zweiten Jahr des Krieges mit den Romulanern, wird Euderion, inzwischen Lt. Commander, auf die neue Endeavour – NX-06 versetzt und dient dort bis Kriegsende als Waffenoffizier.

Nach dem Krieg folgen weitere Einsätze auf der Intrepid sowie der Ticonderoga um schließlich dem „Daedalus – Mark 3“ Projekt zugeteilt zu werden.

Die Namensgebung der ersten im Alpha Centauri System gebauten Mark 3 Daedalus geht auf Admiral Archer zurück. Selbst ein großer Bewunderer der ersten Euderion Mission nach Alpha Centauri sowie beeindruckt von den Leistungen Natasha Euderions auf der Enterprise sowie im zurückliegenden Krieg erlässt er Kurzerhand den Befehl Captain Euderions Schiff nach ihrer Familie zu benennen.

Ohne der Möglichkeit des Widerspruchs und sich der Ironie bewusst, dass sie ursprünglich zur Sternenflotte ging um ihrem großen Familiennamen zu entfliehen, nur um später das Kommando über ein Schiff mit eben diesem Namen zu bekommen, akzeptiert Euderion die Beförderung und das Kommando über das erste komplett neukonstruierte Mark 3 – Daedalus Schiff der Flotte.

 

Offizielles Emblem der Euderion NCC-126

Konsolidierung

Captain Euderion führt ihr Schiff bis Mitte 2171.

Die ersten Jahre der Euderion verlaufen relativ ruhig.

Zunächst dient sie als Führungsschiff auf der Suche nach einem geeigneten Standort für die neue Sternenbasis 12. Die neue Basis soll den zunehmenden Handelsverkehr zwischen den Kernwelten und neuen Expansionsgebieten koordinieren und gegen Piraten verteidigen. Die Euderion wird schließlich im Keltor System fündig. In den folgenden 2 Jahren koordiniert das Schiff den Bau der Basis, welche sich schnell zu einem wichtigen Handels- und Versorgungspunkt mausert.


Es folgen weitere Versorgungs- und Logistikmission sowie einige Erkundungsmissionen. Während dieser Missionen stellt die Euderion den Kontakt zu mehreren unbekannten Spezies her, darunter die künftigen Föderationsmitglieder Betazed und Mack´Vor.

 

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Euderion mit ihrer Rolle während der Verteidigung einer Suliban-Kolonie auf Melva III gegen klingonische Plünderer. Dieser Mut sollte sich auszahlen, da er Monate später zu offiziellen Beziehungen mit der geheimnisvollen Spezies führte.


 


Euderion NCC-126 verteidigt die Sulibankolonie auf Melva III (2169)    

 

Mitte 2171 wurde Captain Euderion schließlich zum Commodore befördert.

Ihr Kommando übernahm der ehemalige erste Offizier der Euderion:  Gora Ren von Tellar Prime.

 


 

Neue Aufgaben

2172 führt Captain Ren die Euderion in das ehemalige Gebiet der Delphischen Ausdehnung.

Dort endete nach vier blutigen Jahren der zweite Xindi Bürgerkrieg. Unter Vermittlung der Föderation, und nicht zuletzt durch den persönlichen Einsatz Jonathan Archers, konnte schließlich ein neuer, wenn auch brüchiger Friedensvertrag zwischen den verschiedenen Xindi – Spezies ausgehandelt werden. Nicht alle Fraktionen der Xindi waren mit den Konditionen einverstanden und so waren regelmäßige Scharmützel an der Tagesordnung.

Aus eigener schmerzlicher Erfahrung wusste die junge Föderation wie wichtig eine stabile Xindi-Allianz für die Region ist.

Um ein neues Aufflammen des Bürgerkrieges zu verhindern und einen endgültigen Frieden durchzusetzen entsandte die Föderation, in Absprache mit dem neuen Xindi-Rat, eine Taskforce von 10 Schiffen in die Region.

Als Führungsschiff der Taskforce wurde die Euderion ausgewählt. Von hier aus wurden alle Aktionen geplant sowie mit Xindi-Vertretern koordiniert.

Um immer noch existierende Vorurteile abzubauen und unklare Situationen zu vermeiden sah die Vereinbarung neben der bloßen Anwesenheit der Föderationsschiffe ebenfalls den Austausch von Offizieren vor. Jedes Föderationsschiff sollte ein Kontingent von Xindi-Offizieren erhalten. Im Gegenzug entsendete die Föderation Austausch- und Verbindungsoffiziere auf wichtige Stationen und Schiffe der Xindi.

Diese Strategie wurde ursprünglich von Jonathan Archer vorgeschlagen. Er selbst hatte während seiner historischen Enterprise Missionen mit T´Pol einen vulkanischen Austauschoffizier. In vielen Interviews erwähnte der Admiral immer wieder, von welch unermesslichen Wert diese Unterstützung für ihn in den ersten Jahren im tiefen Raum gewesen sei. Diese Unterstützung wollte er den Offizieren, die diese wichtige Mission durchführen sollten, nicht vorenthalten.

Trotz einiger Rückschläge und Opfer ging die Mission schließlich als großer Erfolg in die Geschichte ein.

Die junge Föderation hatte Weitsicht bewiesen und gezeigt, dass sie nicht blind für das große galaktische Ganze war. Die Föderation wurde mit der Zeit zu einem stabilisierenden Faktor in der vormals so zerstrittenen Region unserer Galaxie und trat immer wieder auf den Plan wenn Konflikte den Frieden des Alpha Quadranten bedrohen sollten.

Die Xindi Mission endete schließlich mit dem Abzug der verbleibenden Föderationsschiffe und der Eröffnung einer neuen Föderationsbotschaft auf Neu Xindus.

Captain Ren konnte diesen Tag leider nicht mehr miterleben. Im Jahre 2173, auf dem Höhepunkt der Mission, explodierte bei Verhandlungen eine Bombe und töte Captain Ren, mehre Crewmitglieder der Euderion sowie mehrere Vertreter der Xindi-Delegationen.

Commander T´Mara, 1.Offizier an Bord der Euderion, übernahm das Kommando und die anschließende Untersuchung des Anschlags. Wie sich schnell herausstellte bekannte sich eine extremistische Gruppe von Xindi zu dem Anschlag. Diese Gruppierung verehrte immer noch die mysteriösen Sphärenbauer und empfand die zunehmende Annäherung an die Föderation für einen großen Fehler.

Die Euderion verließ das Xindi-Gebiet im Januar 2176.

 Die Xindi Task Force angeführt von der USS Euderion (2172)

Grundlagen

2176, ganze 11 Jahre nach Indienststellung der Euderion, trat die Föderation in eine neue Ära ein. Die Narben des Krieges verheilten nach und nach, die Föderation machte sich immer mehr den Ruf eines Friedensstifters, neue Welten traten dem Bündnis bei und mehr und mehr Kolonien wurden gegründet.

Das schnell wachsende Territorium bedeute für die Sternenflotte aber auch neue Herausforderungen.

Die Infrastruktur für längere Versorgungswege musste ausgebaut und die ferneren Kolonien verteidigt werden. Vielen der neuen Kolonien grenzten zudem an unbekannte Raumsektoren. Wollte man unerfreuliche Überraschungen vermeiden, mussten diese Raumsektoren schnellstmöglich erforscht werden. Die aktuellen Raumschiffsklassen waren jedoch für einen längeren Aufenthalt in unerforschtem Gebiet und ohne regelmäßigen Zugriff auf Versorgungsgüter nur bedingt bis gar nicht ausgelegt.

Der Ruf nach neuen Schiffsklassen wurde immer lauter und so genehmigte der Föderationsrat schließlich eine große Schiffsbauinitiative zur Entwicklung der ersten wahren Tiefenraumschiffe der Föderation. Ein Projekt, nicht unähnlich des NX Programms der Erde, welches in ferner Zukunft mit dem Bau der Constitution Klasse gekrönt werden sollte.

Zunächst musste die Sternenflotte aber mit dem Vorlieb nehmen, was an Mensch und Material vorhanden war. Um die drängendsten Probleme zu lösen und wichtige Daten für die Konzeptionierung der neuen Schiffsklassen zu gewinnen entschied man sich zunächst für den Umbau und die Maximierung der Reichweite von existierenden Schiffen. Diese Schiffe sollten im Anschluss in immer längeren Missionen Daten und Erfahrungen sammeln.

Eines der ersten Schiffe, dass für dieses Projekt eingesetzt werden sollte war schließlich die Euderion.

Nach Ihrer Mission im Xindi Raum hatte die Crew bereits Erfahrung mit dem längeren Aufenthalt abseits normaler Nachschublinien sammeln können und galt so als perfekte Beispiel-Crew für das neue Missionskonzept.

Die Euderion selbst wurde ab Mitte Februar 2173 in der Raumwerft über Luna für den neuen Einsatz ausgerüstet und umgebaut. Neben den üblichen Upgrades an Waffen und Sensoren erhielt das Schiff einen effizienteren Warpantrieb sowie modernere Bussard-Kollektoren.

Besonderes Augenmerk wurde bei den Upgrades auf den Ausbau der Unterhaltungssysteme sowie für weitere Annehmlichkeiten der Crew gelegt. Man befürchtete die Moral der Crew könne auf zu langen Reisen zu stark leiden und einen sogenannten „Schiffskoller“ auslösen.

Unter anderem erhielt das Schiff aus diesen Gründen, ein vergrößertes Arboretum, einen erweiterten Sportbereich sowie, erstmals in der Flotte eingesetzt, ein experimentelles Holosimulationsystem welches an das System der befreundeten Xyrillianer angelegt war. Letzteres System ist heutzutage als Holodeck bekannt und auf allen Tiefenraumschiffen der Sternenflotte im Einsatz.

Die Umbauarbeiten der Euderion endeten planmäßig im August 2176. 

Die Euderion NCC-126 während "Expedition 1" (ca.2178)

Unter dem Projektnamen „Expedition 1“ sammelte die Euderion im Grenzgebiet der Föderation und darüber hinaus einzigartige Daten, die im Laufe der Zeit die Entwicklung künftiger Tiefenraumschiffe maßgeblich beeinflussen sollten. „Nebenbei“ kartographierte die Euderion auf ihrer Mission 47 Sternensysteme, vermaß vier Nebel und stellte den Kontakt zu fünf neuen Spezies her.

Die Euderion stellte zudem mit 18 Monaten die bisherige Rekordzeit eines Sternenflottenschiffes im tiefen Raum ein.

Die „Expedition 1“ Mission endete erfolgreich im Dezember 2179 mit der Rückkehr der Euderion in die San Francisco Werft im Sol Sektor. Die Folgenden sechs Monate wurde sie dort dringend nötigen Reparaturarbeiten und weiteren Upgrades unterzogen.

In einer feierlichen Zeremonie im Sternenflottenhauptquartier lobte der Föderationspräsident persönlich den Entdeckergeist und die Hingabe der ganzen Euderion-Crew. Mit seinen letzten Worten auf dem Podium „befahl“  der Präsident der Besatzung umgehend einen mehrmonatigen Landurlaub anzutreten.

Ein Befehl den die Crew nur allzu gern befolgen würde.


Schatten der Vergangenheit

Captain T´Mara führte das Kommando noch bis März 2181 als sie eine Stelle im Direktorat der Vulkanischen Akademie der Wissenschaften angeboten bekam. Für sie übernahm Captain O´Donnell das Kommando der „Old Faithful“, wie die Euderion von ihrer Crew inzwischen liebevoll genannt wurde.

O´Donnell war mit seinen 60 Jahren das Spiegelbild des Begriffs „Seebär“. Aus einer alten „Boomer“-Familie stammend hatte er einen großen Teil dieser Zeit im Weltall verbracht. O´Donnell sollte jedoch nicht lange Captain der Euderion bleiben. Ohne ihn wäre das Schiff aber wohl heute nicht mehr hier im Museum über Proxima Centauri zu besichtigen.

Ein paar Monate nach der Kommandoübernahme O´Donnells kam es zu dem, was wir heute als die „Khans Erben“-Affäre kennen.

Mitte Mai 2181 häuften sich unerklärliche Angriffe auf Schiffe entlang der Romulanischen Neutralen Zone. Schließlich entsandte die Sternenflotte mehrere Schiffe um diesen Angriffen nachzugehen und sie zu unterbinden. Mit diesem Verhalten hatten die Angreifer gerechnet. Mit Hilfe eines gefälschten Notrufs lockten sie die Euderion sowie die „Berlin“ in die Nähe des Planeten Ber´Il IV. Umgehend tauchten zwei fremde Schiffe auf und eröffneten das Feuer auf die beiden Föderationsschiffe. Die Schiffe taten ihr Bestes, um die Angreifer zurück zu schlagen, doch nach nur wenigen Sekunden verloren beide Besatzungen die Kontrolle über ihre Schiffe. Die mysteriösen Angreifer waren irgendwie in den Besitz der Prefix Codes der Sternenflottenschiffe gekommen. Antrieb, Waffen, Lebenserhaltung, jegliche Systeme wurden nun von den Angreifern ferngesteuert.

Die Angreifer, die sich schließlich als illegal genetisch aufgewertete Menschen, sogenannten Augments, entpuppten, übernahmen die beiden Sternenflottenschiffe ohne Gegenwehr und entledigten sich den Crews indem sie sie auf den nahen Planeten beamten. Lediglich die Führungscrews behielten sie an Bord, um nach dem Gefecht nötige Reparaturen an den Schiffen durchführen zu können.

Die Augments hatten es sich zum Ziel gemacht mit den beiden Föderationsschiffen die Neutrale Zone zu durchqueren und Ziele auf romulanischem Gebiet anzugreifen. Dies hätte einen weiteren Krieg auslösen und die Föderation ernsthaft schwächen können.

Kurz bevor die Augments ihren Plan in die Tat umsetzen und die Neutrale Zone durchqueren konnten gelang es glücklicherweise Captain O´Donnell und einigen Crewmitgliedern die Kontrolle über den Notfallkommandoraum der Euderion zu erlangen.

 In den folgenden Minuten versuchten sie die Kontrolle über die Transporter zu übernehmen. Einige Augments erkannten die Gefahr und ein heftiger Kampf entbrannte. Kurz bevor es O´Donnell gelang die Transporterkontrollen zu aktivieren ging er, von einem Phaserstrahl schwer getroffen, zu Boden. Mit einem letzten großen Kraftakt gelang es ihm jedoch noch den Transporter zu aktivieren und alle Augments auf die „Berlin“ zu beamen. Im Gegenzug beamten alle Crewmitglieder der „Berlin“ wohlbehalten auf die Euderion.

Captain Rashid von der „Berlin“ nutzte die Verwirrung. Ohne zu zögern aktivierte er, nun selbst den Prefix Code der „Berlin“ nutzend, die sofortige Selbstzerstörung seines Schiffes.

Einige Momente später explodierte das Schiff in einem gleißenden Feuerball und riss alle Augments mit in den Tod.

O´Donnells Opfer hatte nicht nur die Crews der beiden Schiffe gerettet. Auch die Föderation und das Romulanische Imperium wurden vor einem weiteren unnötigen Krieg bewahrt.

Nach der Rettung der beiden Crews von Ber´Il IV und der Rückkehr der Euderion in den Föderation entsandte die Sternenflotte eine Task Force in die angrenzenden Sektoren um die Herkunft der Augments zu klären. Nach drei Monaten erfolgloser Suche beendete die Sternenflotte den Einsatz mit einem unguten Gefühl.

Die Herkunft der Augments sowie die Beweggründe ihres Angriffs sollten noch für viele Jahre ein großes Mysterium bleiben.

Im Juni 2181 kehrte die USS Euderion schwer beschädigt in den Sol Sektor zurück.

Captain O´Donnell und die 37 weiteren Opfer des Augmentangriffs wurden mit allen Ehren bestattet.

Die schmerzliche Begegnung mit den Augments sollte das Schicksal der Euderion nachhaltig beeinflussen.

 

Zweites Leben

Mitte 2181 sah es für die Euderion nicht gut aus.

Die Auseinandersetzung mit den Augments hatte die Euderion schwer mitgenommen. Hinzu kam der bittere Fakt, dass das tapfere Schiff mit nunmehr 16 Jahren langsam in die Jahre gekommen war. Die Sternenflotte dachte ernsthaft darüber nach, das Schiff einzumotten. Die Ressourcen die für einen weiteren, mehrere Monate andauernden, Werftaufenthalt nötig wären sollten lieber neueren moderneren Schiffe zu Gute kommen. So jedenfalls die Argumentation auf den oberen Ebenen der Entscheidungsträger.

Die Möglichkeit einer Außerdienststellung sickerte jedoch bald durch und löste, vor allem im Alpha Centauri System, große Diskussionen aus. Das Schiff war inzwischen zu so etwas wie einer lebenden Legende geworden. Eine Sternenflotte ohne Euderion war für viele einfach undenkbar.

Der Legende nach, soll sich Vize Admiral Natasha Euderion, der erste Skipper der alten Dame, höchstpersönlich in die Diskussion eingeschaltet und offen für einen erhalt der Euderion eingesetzt haben.

Nach zähen Verhandlungen einigte man sich auf einen Kompromiss. Die Euderion würde zunächst nicht eingemottet werden. Große Upgrades für das Schiff wurden jedoch abgelehnt. Nach einem möglichst kurzen Werftaufenthalt, in dem lediglich notdürftige Reparaturen durchgeführt werden würden, würde das Schiff direkt der Sternenflottenakademie unterstellt werden. Von nun an würde das Schiff also als Schulschiff für Kadetten eingesetzt werden. 


 

Das Schulschiff Euderion verlässt die Jupiter Station für ihre erste Trainingsmission (2181)

 

Dieser Kompromiss war für die meisten Beteiligten vertretbar und so geschah es schließlich, dass das Schiff am 15.September 2181 zu seiner ersten Übungsmission mit einer Crew aus Kadetten aufbrach.

In den folgenden Jahren absolvierte die Euderion von nun an Übungs- und Trainingseinsätze in relativer Nähe zu den Kernwelten der Föderation.

Kommandiert wurde das Schiff in seiner Zeit für die Akademie von Captain Telar.

Telar galt als lebende Legende. Neben dem Fakt, dass er als einer der ersten Saurianer der Sternenflotte der Föderation beigetreten ist, war er ein überaus erfahrener Diplomat, Wissenschaftler und kampferprobter Offizier. Besonders letzteres sollte sich eines Tages für überaus wertvoll herausstellen.

Ende 2184 erreichte die Euderion auf einer weiteren Trainingsmission ein Notruf der USS Saguenay. Das Kolonieschiff war in der Nähe von Tau Ceti auf eine Gravitationsmine aufgelaufen und trieb infolgedessen hilflos im All. Kurze Zeit später sei ein fremdes Schiff aufgetaucht und hätte begonnen das Feuer zu eröffnen und das Schiff zu entern.

Da die Euderion das einzige Schiff in Reichweite war zögerte Telar nicht lange und befahl der Saquenay zur Hilfe zu eilen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass die Saguenay von Ferengi angegriffen worden war und die Besatzung sich nun gezwungen sah den Fremden beim Plündern ihres eigenen Schiffes zu helfen.

Die Ferengi hatten wohl nicht mit dem Eintreffen eines weiteren Schiffes gerechnet und waren nicht vorbereitet als Captain Telar ihr Schiff mit einigen gezielten Treffern außer Gefecht setzte. Zeitgleich transportieren mehrere Teams von ausgebildeten Sicherheitsoffizieren und Kadetten auf das Kolonieschiff und überwältigten die Piraten innerhalb von Sekunden.

Am Ende des Tages konnte die Saquenay zwar nicht geborgen werden, die Euderion verhinderte jedoch, dass mehrere Tonnen wertvolle Koloniesierungsgüter in die Hände der Fremden fallen würden.  

Im Anschluss an die Operation wurden Kolonisten und Besatzung der Saquenay, sowie die Ferengi und ihr Schiff von der Euderion nach Sternenbasis 17 überstellt, wo sie der Weitertransport bzw. das Debriefing durch die Behörden erwarten würde.

Captain Telar sowie seine Führungsoffiziere gaben später zu Protokoll wie beeindruckt sie von der Leistung der Kadetten während dieser Krise waren. Sie hätten, Zitat: „eine unerwartete, kritische Lage perfekt eingeschätzt und nicht gezögert im Ernstfall alles Nötige zu tun, um zu verhindern, dass unschuldige zu schaden kommen und wertvolles Föderationsequipment in die Hände einer fremden, feindseligen Spezies fällt. Die Rettungsmission wurde professionell und wie aus dem Lehrbuch durchgeführt“.

Ebenfalls von der Leistung der Kadetten beeindruckt übernahmen die Leiter der Akademie den „Saquenay-Zwischenfall“ bereits im nächsten Jahr in den offiziellen Lehrplan.

Die Euderion hatte ein weiteres Mal ihre Spuren in der Geschichte hinterlassen.

 

USS Euderion NCC-126 gemeinsam mit USS Eberswalde (2186)

Ruhestand

Alles Gute muss einmal ein Ende haben und so machte sich die USS Euderion am 2.Februar 2186, genau 21 Jahre nach ihrer Indienststellung, auf ihre Abschiedsreise entlang der Kernwelten der Föderation. Mit an Bord waren, neben Admiral Euderion, auch alle noch Lebenden Captains des Schiffes.

Entgegen der größten Befürchtungen ging diese letzte Reise aber nicht in ein Überschussdepot der Sternenflotte wo das Schiff ihr unrühmliches Ende als Lieferant für Ersatzteile fristen sollte. Im Gegenteil! Die Reise ging genau dorthin, wo alles begonnen hatte: In den Orbit der Proxima Kolonie. Hier sollte sie von nun an nachfolgenden Generationen als Museumsschiff dienen und ihr Interesse an der Raumfahrt wecken.

Als die USS Euderion am 15.Februar 2186 am äußersten Rand des Alpha Cenaturi Systems unter Warp ging wurde sie bereits erwartet. Neben der ebenfalls vor kurzem ausgemusterten USS Eberswalde hießen unzählige kleine und mittelgroße Schiffe „ihre“ Euderion zu Hause willkommen. Gemeinsam setzte die Flottille einen letzten Kurs in Richtung der neuen Heimat der Euderion: Dem Jonathan-Archer-Museum der frühen Geschichte der Raumfahrt.

Die USS Euderion NCC-126 wurde am Mittwoch dem 15.Februar 2186 um genau 17:47 Uhr offiziell außer Dienst gestellt. Noch heute gilt sie besonders im Alpha Centauri System als Mitglied der großen drei E´s (Enterprise, Eberswalde, Euderion) als eines der prestigeträchtigsten Schiffe der Sternenflotte.

Trotz oder vielleicht gerade auf Grund seines großen Namens sollte es ganze 73 Jahre dauern bis ein weiteres Sternenflotten-Schiff diesen Namen tragen würde. Auch dieses Schiff würde es wieder verstehen die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen. Doch dies ist eine andere Geschichte.

 



Wichtig

Die USS Euderion NCC-126 ist jeden Tag zwischen 0800 und 2000 für Rundgänge in dem Jonathan-Archer-Museum der frühen Geschichte der Raumfahrt zu besichtigen.

Museumsflüge durch das System finden jeden zweiten Sonntag im Monat statt.

Um frühzeitige Anmeldungen wird gebeten.

Ihr USS Euderion-NCC 126 - Museumsteam

 

 

Daten und Fakten USS Euderion NCC-126 (2165 - 2186)

 

Klasse:

Daedalus (3.Generation)

Werft:

Proxima Yards, Proxima II, Alpha Centauri System

Stapellauf:

02.Februar 2165

(95. Jahrestag des Starts der großen Euderion Mission nach Alpha Centauri)

 

Refits:

2170  (Utopia Planitia Yards, Mars, Sol System)

Upgrade der Antriebsysteme

Upgrade der Computersysteme

Upgrade der Waffensysteme

 

2176     (Luna Yards, Sol System)

Upgrade der Wissenschafts- und Sensorensysteme sowie der der Lebenserhaltuns – und Unterhaltungssysteme

Upgrade und Effizienzmaximierung der Antriebssysteme

Umrüstung des Schiffs für autonome Langzeitmissionen

 

2180 (Utopia Planitia Yards, Mars, Sol System)

Planmäßige Überarbeitung und Upgrades nach „Expedition 1“ Mission

 

2181 (San Francisco Yards; Außerplanmäßig)

Notfallreparatur und Umrüstung für den Dienst als Akademieschiff

 

Aktueller Status

Außer Dienst / Museumsschiff

Ort:

Jonathan Archer Museum der frühen Geschichte der Raumfahrt

Proxima Kolonie, Alpha Centauri, Beta Quadrant

Kommandierende Offiziere

2165 – 2171....................................Natasha Euderion (Mensch)

2171 – 2173....................................Gora Ren (Tellarit)

2173 – 2181....................................T´Mara (Vullkanierin)

2181 (März) – 2181 (Juni)..............Collin O´Donnell (Mensch)

2181(Juni) – 2186..........................Telar (Saurianer)

 

Verdienste / Besondere Ereignisse (Auszug)

2165..................Suche nach Standort und logistische Hilfe für den Bau von Sternenbasis 17         

2167..................Erster Kontakt mit Betazed

2169..................Erfolgreiche Verteidigung der Suliban Kolonie auf Melva III vor klingonischen Angreifern

2170..................Erster Kontakt mit den Mack`Vor

2172 – 2176......Teil der Friedenstruppen zur Stabilisierung des Xindi Raums nach dem zweiten Xindi-Bürgerkrieg (2168 – 2172)

2176 – 2179......Drei Jahres Mission (Codename Expedition 1) zur Erprobung von Logistik und Machbarkeit von autonomen Langzeitmissionen (teilweise erfolgreich)

2181...................Schwerste Beschädigungen während der „Khans Erben“ Affäre; Captain O´Donnell wird getötet

2181(Juni)........Außerplanmäßige Notfallreparatur und Umbau; Überstellung des Schiffes an die Sternenflottenakademie;

2184...................Während Trainingsmission Verteidigung und Evakuierung der USS Saguenay vor Ferengi Plünderern

2186..................Abschiedsreise durch die Kernsektoren der jungen Föderation in Anwesenheit von Admiral Natasha Euderion

Außerdienststellung im Orbit von Proxima Centauri und Überstellung an das

Jonathan Archer Museum der frühen Geschichte der Raumfahrt